In einer autobiografischen Erzählung beschreibt der Autor sein Heranwachsen in Hamburg und ermöglicht einen tiefen Einblick in längst vergessene Aspekte der Nachkriegszeit. Zentrales Thema ist das schwierige Verhältnis vieler Nachkriegskinder zu Eltern, gesellschaftlichen Autoritäten und zur neuen Bundesrepublik. Unter dem Blickwinkel der Verdrängung deutscher Schuld spannt der Autor den Bogen von den Kriegserlebnissen seiner Eltern über Erlebnisse an einer schlimmen Schule zum gesellschaftlichen Umbruch der späten Sechziger Jahre.

"Kinder der Verlierer" ist ein Dokument zur erzählten Zeitgeschichte der Bundesrepublik. Es lässt miterleben, wie sehr das Heranwachsen der Nachkriegskinder durch die Folgen von Krieg und Nationalsozialismus geprägt war.